UnbekannteLebensFormen
  Startseite
    Musik!Musik!
    Die Vollendeten
    Die Unvollendeten
    Grumpy Days
    Happy Days
    ULF: Power-Plüsch
    ULF: Plumpser
    ULF: Schweigen
    ULF: Schwirrling und Mürrer
    ULF: Der Augenfisch
    ULF: Der Guckie
  Über...
  Archiv
  Musik!Musik! Drama
  Musik!Musik! Great Big Sea
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   Der Lesefisch
   Seelenfisch
   
   Light
   Mensch Liam...
   Moggadodde
   
   Marinasa
   Irmgard

http://myblog.de/blinkin-eyefish

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Der Guckie

Der 'Guckie' ist ein possierlicher Gesell mit ausgeprägtem optischen Sinn. Er ist ein sogenannter "Auffinder" und damit äusserst nützlich in jedem Haushalt.

Man stelle sich eine typische Situation vor:
Frühmorgens, man hat sich gerade fertig gemacht für den Weg zur Arbeit und will schnell noch den Haustürschlüssel einstecken - schliesslich muss man gleich die Wohnung verschliessen und abends würde man auch gerne wieder die eigenen vier Wände betreten, ohne vorher einen Schlüsselnotdienst zu alarmieren - aber wo ist er?
Man beginnt zu suchen. Erst sind die üblichen Plätze dran: Kommode, Sideboard, Schlüsselbrett, Jackentasche. Aber irgendwie ist der Wurm drin, das vermaledeite Ding zeigt sich nicht. Die Zeit wird knapp, die erste Strassenbahn hat man verpasst, die zweite fährt auch gleich, der morgendliche Stau auf der Autobahn beginnt sich zu bilden - und wenn man nicht bald seine Schlüssel findet, darf man dem Chef wieder einmal erklären, warum man zu spät kommt. Keine Situation, um Gelassenheit zu üben. Keine Situation, um einen kühlen Kopf zu bewahren.
Hätte man allerdings seinen persönlichen 'Guckie' ( im englischen übrigens 'Lookie' genannt), so hätte man ihn schon beim Frühstück auf die Suche schicken können. Er hätte den Schlüssel spätestens dann auffindig gemacht, wenn man sich die Jacke überziehen würde, um das Haus zu verlassen.

Ein 'Guckie' findet also alles, was man verlegt oder was man ihm aufträgt zu finden. Ohne Anleitung allerdings, findet er wild drauf los und schleppt alles an, was ihm vor das Auge kommt. Daher braucht es eine gewisse Eingewöhnungszeit, bis sich eine funktionierende Kommunikation zwischen Guckie und Mensch entwickelt.
Gerade in dieser Zeit darf man nicht mit Lob sparen, auf der anderen Seite sollte man aber auch nicht inkonsequent in seinem Verhalten sein, damit der Gucki nicht überfordert wird. Was heute gefunden werden darf, sollte morgen kein Tabu sein - verstanden?

Die Haltung des Guckie ist in der Regel recht einfach:
Man besorge sich eine schöne - wohlgemerkt: eine wirklich schöne Blume mit prächtigen Blüten, pflege sie nach Vorschrift und richte einen kleinen Liegestuhl neben dem Blumentopf her. Dort kann der Guckie sich niederlassen und sich an dem Anblick laben. Tulpen haben sich bewährt, der Einfluss eines stacheligen Kaktus auf die zarte Guckie-Seele ist allerdings noch nicht erforscht.

Weitere Erkenntnisse über den Guckie an sich werden folgen...

...nur soviel: der Guckie an sich ist der erklärte Feind der Osterhasen. Warum? Guckst du!
6.4.06 08:05
 


Werbung


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Light / Website (6.4.06 22:37)
Hups ... da habe ich doch meinen Kommentar ins Gästebuch geschrieben. Na dann schreibe ich eben den Gasteintrag in den Kommentar: Bin ja schonmal gespannt, was hier sonst noch für "spinnerte" Geschichten auftauchen.


marinasa (19.4.06 02:16)
Ich will auch einen, wo bekommt man die her?
Ist nämlich alles gar nicht so schlimm, aber wenn man vor der Tür steht und den Notdienst rufen muß weil man seinen Schlüssel verloren glaubt, 120 Euro bezahlt und nach dem öffnen der Tür feststellen muß das der Schlüssel durch ein Loch in dem Taschenfutter gerutscht ist und eigentlich in der Tasche war, da hilft wohl auch kein Gucky mehr oder?


Gabi (19.4.06 07:26)
Nun, mit einem Guckie im Haushalt hätte es diese Situation nicht gegeben. Denn dem Gukie wäre - aufgrund dieser phänomenalen optischen Begabung die kleine Beule am Jackensaum, direkt unter der Tasche aufgefallen - und findefreudig wie er nun mal ist, hätte er sich kopfüber in die Tasche gestürzt...
Eine denkbare Situation wäre demnach:
Du findest den Schlüssel nicht, auch der Guckie ist verschollen - du würdest über beide schimpfen - und später müsstest du in der Bahn oder auf der Arbeit erklären, was für merkwürdige Dinge aus deiner Jacke herausschauen...


marinasa (21.4.06 00:02)
Das gab jetzt einen Brüller!!!!!!!!!!
Ich muß jetzt erst mal die anderen Gucky geschichten lesen, hoffentlich sind die auch so gut
:-)

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung